APRIL 2016

Informationsabend zur Betriebsnachfolge

Einen engagierten und lebendigen Vortrag zum Thema der Betriebsnachfolge hielt
Ingrid Czulkies, Juristin und Betriebswirtin bei der Handwerkskammer Düsseldorf.

Dass die erfolgreiche Betriebsübergabe im Handwerk  ein langfristiges Unterfangen ist, wurde jedem Teilnehmer spätestens nach zwei Stunden klar, als der lehrreiche und spannende Vortrag von Frau Czulkies noch immer kein Ende nahm.
Kaufmännische, steuerliche und rechtliche Aspekte sowie die nicht zu vernachlässigenden menschlichen und persönlichen Belange müssen beachtet werden, um die
Betriebsnachfolge rechtzeitig und sicher zu planen.

An dieser Stelle ist die Handwerkskammer mit ihren umfangreichen Informations- und
realen Hilfsangeboten für unsere Innungsbetriebe ein sehr wertvoller Partner.
Frau Czulkies und Ihre Mitarbeiter sind für uns ansprechbar, wenn der Prozess
der Betriebsnachfolge eingeleitet und begleitet werden soll.


MÄRZ 2016

Eine besondere Führung durch das Bibelmuseum an der Wolkenburg

"Hochinteressant!", "Das hätte ich nicht erwartet"", "Wie spannend das ist!"
So lauteten die überraschten Reaktionen der Unternehmerfrauen, welche den Weg in
das Bibelmuseum an der Wolkenburg gefunden hatten.

Uralte Schriftzeugnisse von vor tausenden Jahren, aus dem alten Orient, aus Assyrien, Exponate aus dem heutigen Iran und Israel, Keilschrifttafeln aus Persien und vieles mehr zeugen von der reichen Kultur und der hohen Bildung der damaligen Bevölkerung dieser Regionen.

Während im MIttelalter in diesen Gegenden  nur die elitäre Oberschicht lesen und schreiben konnte, konnten dies  in der Antike nicht nur Abraham und Mose, sondern weit größere Bevölkerungsschichten.

Dr. Stefan Drüeke beeindruckte uns bei seiner Führung durch seine umfassenden Kenntnisse über die Lebensbedingungen der Menschen in Antike und Neuzeit. Die besonderen Herausforderungen, unter denen das Alte Testament die Jahrtausende überstanden hat , die unglaublichen Fähigkeiten der jüdischen Schreiber einer Schriftrolle, welche Buchstabe für Buchstabe monate- oder jahrelang an der Abschrift des Alten Testamentes arbeiteten und auch heute noch arbeiten, erscheinen uns Westeuropäern beinahe unwirklich und sind umso faszinierendere Belege und Beweise des jüdisch-christlichen Glaubens und seiner  Wurzeln.

Papyrus mit Fragmenten des Neuen Testamentes fand und findet man auch heute nur noch
in Wüstengegenden, wo es aufgrund der Trockenheit die Jahrhunderte überdauert hat.

In Europa, in welchem es wegen der Christenverfolgung Zeugnisse des Neuen Testamentes
erst ab dem 5. Jahrhundert gibt, wurden zum Beispiel die Briefe der Apostel auf Papyrus handschriftlich abgeschrieben und erst dann weitergeleitet, so dass es 20 Jahre dauerte, bis jede Gemeinde eine Abschrift des Apostel-Briefes hatte.......heute ist die Bibel in über 4500 der etwa 6000 Sprachen, welche auf der Erde gesprochen werden, übersetzt!

Noch viel, viel mehr Wissenswertes findet sich bei Dr. Drüeke im Bibelmuseum, der mit seinen Mitstreitern in der Mitte Wuppertals einen echten kulturellen und spirituellen Schatz zusammengetragen hat.



Zeitstrahl  zum Alten Testament



Kleiner äthiopischer Psalter aus dem 19. Jahrhundert, Schriften mit Holzdeckel



FEBRUAR 2016

Besuch im Planetarium „Stellarium Erkrath“

Viel Sehenswertes gab es bei unserer Führung im Stellarium in Erkrath-Hochdahl.

Unsere Blicke schweiften von bequemen Sesseln aus in die geneigte Projektionskuppel, welche ein besonderes Charakteristikum des Stellariums ist. Die bekannten Sternenbilder auf der Nordhalbkugel und deren Veränderung im Laufe der Zeit beeindruckten uns ebenso wie die eher unbekannten Bilder der Südhalbkugel.

In den auf die Veranstaltung folgenden klaren Winternächten erkannte sicher so mancher Teilnehmer beim Blick in den Sternenhimmel treffsicher Orion, Sirius oder den großen Hund.



FEBRUAR 2016

IKK-Gesundheitstag Sucht & Stress – Abhängigkeiten in unserer Leistungsgesellschaft

Stresskompetenztrainer Torsten von Keitz vermittelte den UFHs sehr anschaulich, wie man dem täglichen SCHNELLER, HÖHER, WEITER Einhalt gebieten kann, denn laut Weltgesundheitsorganisation ist Stress die Gesundheitsgefährdung des 21. Jahrhunderts.

Anspannung wird zum Dauerzustand und macht anfällig für körperliche und seelische Erkrankungen. Dies führt vermehrt zu Ausfalltagen und Frühverrentung. Bei Umfragen über das WAS zu Belastungen führt stand bei ArbeitnehmerInnen an erster Stelle zu viel Arbeit gefolgt von Termindruck, Störungen des Arbeitsablaufes durch z.B. Telefonate und außerdem Informationsflut. In den letzten 20 Jahren hat sich die Informationsmenge insgesamt verdreifacht. Ein Arbeitsauftrag, als ein Blatt in Papierform, wird immer mehr digitalisiert, wobei nicht selten etliche Dateianhänge für die korrekte Auftragsabwicklung anhängen. Unsere Arbeitswelt mit ihren Anforderungen nach Flexibilität, Erreichbarkeit und Mobilität ist der Nährboden für Süchte verschiedenster Form. Allein schon der ständige Blick auf das Smartphone kann eine dieser Formen sein.

Motivation ist das A&O für die Stressfalle. Hier heißt es Pausen einhalten und richtig nutzen, sich auf Freizeit wie z.B. das Wochenende freuen, Sport treiben wozu auch ein Spaziergang bei frischer Luft gehört, nichts aufschieben, soziale Kontakte pflegen, einmal innehalten, einen Plan machen.

"Stress ist die Würze des Lebens“, hat Hans Seyle, der Entdecker dieses Phänomens einmal gesagt. Ein Leben ohne Stress wäre fad und langweilig. Wir brauchen eine gewisse Spannung, sonst würden wir im Nichtstun versinken. Allerdings kommt es – wie bei jedem Gewürz – auf die richtige Dosis an.